Teil eines Werkes 
[1] (1853)
Entstehung
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durch Ireton aus, wo ſein Bruder Thomas capitulirte (— dieſer fand ſich ſpäter mit der Republik ab, was ihm ſein älterer Bruder nie verzieh —), und wo ſein zweiter Bruder Edward, der Geiſtlicher geworden war, auf Caſtlewvod Tower erſchlagen ward, indem er dort als

Prediger und Artilleriſt zugleich thätig war. Dieſem ent⸗

ſchloſſenen alten Loyaliſten, der um den König war,

während ſein Schloß ſo zuſammen geſchoſſen wurde,

gelang es, mit ſeinem einzigen, damals noch im Kna⸗

benalter ſtehenden Sohne in's Ausland zu entkommen,

um ſpäter nach England zurückzukehren und ſich an der

Schlacht von Worceſter zu betheiligen. Auf dieſem

Schlachtfelde blieb Euſtace Esmond todt liegen, wäh⸗

rend Caſtlewvod es abermals gelang, in's Ausland zu

entfliehen; von da an, ſowie nach der Reſtauration, war

er ſtets am Hofe des Monarchen (— für deſſen Rück⸗

kehr wir Gott im Prayer⸗Bvok danken —), der ſein

Land verkaufte und ſich vom Könige von Frankreich

beſtechen ließ.

Welches Schauſpiel iſt hehrer, als das eines großen Königs, der im Exil leben muß? Wer iſt achtungs⸗ würdiger, als ein tapferer Mann in ſeinem Unglücke? Mr. Addiſon hat in ſeinem edlen Theaterſtücke „Cato“ eine ſolche Figur gemalt. Man nehme aber ein Mal an, der flüchtige Cato beſaufe ſich in einem Wirthshauſe, mit einer liederlichen Dirne auf jedem Schenkel, und mit einem Dutzend treuer und betrunkener Unglücksge⸗ noſſen, während der Gaſtwirth bezahlt ſein will: — und die Würde des Unglücks iſt mit einem Male weg. Die Muſe der Geſchichte wendet ſich erröthend von der gemeinen Steue ab, und ſchlägt die Thüre — auf der die unbezahlten Getränke des Verbannten angekreidet ſtehen, — hinter ſich zu, um ihn, und ſeine Krüge, und ſeine Pfeifen, und das Sauflied hinter ſich zurück⸗ zulaſſen, das er und ſeine Freunde mit einander ange⸗ ſtimmt haben. Ein Mann, wie Karl, hätte einen Oſtade