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denſchaftlich und ausſchließlich waren, daß ſie ſie, wie ich glaube, verhinderten, einen andern Menſchen zu lieben, es ſei denn in einer untergeordneten Weiſe, indem alle ihre Gedanken auf dieſen einen Gegenſtand der Liebe und Verehrung concentrirt waren. Ich weiß, daß, in ihrem Beiſein, mein theurer Vater nicht die Liebe zeigte, die er für ſeine Tochter hatte, und in ihren letzten und heiligſten Augenblicken geſtand dieſe theure und zärtliche Mut⸗
ter mir ihre Reue, daß ſie mich' nicht genug geliebt,
ja ſogar ihre Eiferſucht, daß mein Vater ſeine Liebe einer andern Perſon, als ihr ſelbſt ſchenken könnte. In den zärtlichſten und ſchönſten Worten der Liebe und der Ermahnung empfahl ſie mir an, ihn nie zu verlaſſen und nun die Stelle einzunehmen, die
ſie leer laſſe. Mit einem reinen Gewiſſen und einem
unausſprechlich dankbaren Herzen kann ich, wie ich glaube, ſagen, daß ich dieſe ihre in der Todesſtunde ausgeſprochenen Wünſche und Befehle erfüllt habe, und daß bis zu ſeiner letzten Stunde mein theurer Vater ſich nie darüber zu beklagen hatte, daß die Liebe und Treue ſeiner Tochter ihm je entſtanden.
Und ſeit ich ihn ſo ganz kennen lernte, — denn zu den Lebzeiten meiner Mutter ſchloß er mir ſein Herz nie ganz auf, — ſeitdem ich den Werth und das Herrliche der Liebe kennen lernte, die er mir ſchenkte, iſt es mir gelungen, das zu verſtehen und zu verzeihen, was, ich geſtehe es, mich zu den Lebzeiten meiner Mutter ſo oft ärgerte, ich meine
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