Teil eines Werkes 
[1] (1853)
Entstehung
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ihre Eiferſucht in Beziehung auf die Liebe ihres Gemahls. Es war dieſelbe ein ſo köſtliches Ge⸗ ſchenk, daß es kein Wunder war, wenn die, ſo ſie beſaß, ſie ganz behalten wollte und davon an Nie⸗ mand, ja nicht einmal an ihre Tochter, Etwas

abtreten wollte.

Obgleich ich nie hörte, daß mein Vater von einem rauhen Worte Gebrauch machte, ſo war es doch etwas ganz Außerordentliches, mit welcher Ehrfurcht ſeine Leute ihm entgegenkamen, und es gehorchten ihm die dienſtthuenden Perſonen auf

unſerer Pflanzung, ſowohl diejenigen, die ihm von England her zugewieſen waren, als die gekauften Neger, mit einem Eifer und einer Freudigkeit, wie die ſtrengſten Zuchtmeiſter in unſerer Nähe ſie nie von ihren Leuten zu erlangen vermochten. Nie war er familiär, obgleich er ſo ganz einfach und natürlich war; er war für den Niedrigſten wie für den Höchſten der gleiche Menſch, und gegen ein ſchwarzes Sklavenmädchen eben ſo höflich, wie gegen die Frau des Gouverneurs. Nie fiel es Jemand ein, ſich ihm gegenüber Etwas herauszunehmen: Einen benebelten Herrn von York ausgenommen, der ſich einmal einige Freiheiten erlaubte, die ihm mein Papa nie verzieh, wie ich alsbald hinzuſetzen muß); er hatte ein eigenes Talent, es auch den niedrigſten Leuten in ſeiner Geſellſchaft alsbald be⸗ haglich zu machen, und was anmaßende Perſonen betrifft, ſo wußte er ſie durch eine eigenthümlich