Teil eines Werkes 
2. Band (1851) Die Engländer in den Tuillerieen
Entstehung
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„Iſt es wirklich Ihr Ernſt,“ ſagte ich, „daß Sie irgend einen Wechſel herbeifuͤhren werden ?“

„Ich bin,“ ſagte der Marquis, „eben ſo feſt entſchloſſen, wie Prometheus auf dem Kaukaſus.“

„Nun ſo wollen wir eine Muͤnze in die Hoͤhe werfen und die Fragen eines neuen Kabinets oder einer neuen Dyna⸗ ſtie ganz der Entſcheidung des Zufalls anheim geben.

„Ein guter und gottesfuͤrchtiger Gedanke,“ entgegnete der Marquis de la Paillerie. „Hier iſt ein Fuͤnffranken⸗ ſtuͤck. Ich werde es werfen und Sie ſollen ſagen, was Schrift oder Bild bedeuten ſoll.“ Empor flog das Geldſtuck, von welchem das Schickſal Frankreichs abhaͤngen ſollte und wirbelte luſtig in der ſtillen Abendluft.

„Das Bild ſoll ein neues Miniſterium bedeuten,“ rief ich, und die Muͤnze fiel klirrend auf den Kies nieder. Wir ſtuͤrzten Beide darauf zu.

„Es iſt die Schrift,“ ſagte der Marquis andächtig. „Schickſal, Du haſt es gewollt und ich bin nur Dein Werk⸗ zeug. Leben Sie wohl, mein Freund. In zehn Tagen ſol⸗ len Sie mehr davon hoͤren. Mittlerweile muß ich noch Vie⸗ les abmachen. Arme Leontine, Du haſt eine ſchwere Auf⸗ gabe vor Dir.“

Wenn Sie nach Hauſe gehen,“ ſagte ich, „ſo erlau⸗ ben Sie mir, Sie bis dahin zu begleiten. Wir haben Einen