„Das geht nicht,“ entgegnete der Marquis nachdenk⸗ lich. „Ich ſpeiſe heute bei Vefour und muß Abends der Vorſtellung im Theater der Porte St. Martin beiwohnen. Ich bin niemals ſo viel allein, als im Gewuͤhl. O, Frank⸗ reich, Frankreich, was leide ich fuͤr Dich.“
Mit dieſen Worten ſtreckte Monte⸗Chriſto ſeine Hand aus, die ich innig druͤckte. Ich war ſtolz auf das Band, welches mich an ein ſo hohes und erhabenes Weſen feſſelte.
„Ach mein Freund,“ ſagte ich, „ach mein Freund, jetzt iſt noch Zeit. Ware es nicht vielleicht weiſer und beſſer, die⸗ ſes Unternehmen aufzugeben?“
„Sie vergeſſen, entgegnete der Andere feierlich, „daß das Schickſal es gewollt hat. Gehen Sie, und laſſen Sie uns Jeden ſein Schickſal erfullen.“
Mit dieſen Worten nahm dieſer außerordentliche Mann ſeinen Pudel unter den Arm und war binnen wenig Augen⸗ blicken unter den Alleen der Tuileriengaͤrten verſchwunden.
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