Teil eines Werkes 
1. Band (1851) Rebecka und Rowena
Entstehung
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Viele Maͤnner von Beruͤhmtheit folgten dem Koönig und trugen die Leitern, und als dieſe gegen die Mauern geſtellt wurden, verdunkelte ſich die Luft von dem Pfeil⸗ regen, welchen die engliſchen Bogenſchuͤtzen uͤber die Belagerten ausgoſſen, und dem Strome von Steinen, Keſſeln, Stiefelknechten, Kommoden, Waſchbecken, Re⸗ genſchirmen, Congreveſchen Raketen, Bomben, Bolzen und Pfeilen und anderen Wurfgeſchoſſen, womit die verzweifelte Garniſon die Stuͤrmenden empfing. Der König erhielt eine kupferne Kohlenſchaufel gerade uͤber die Augen, und auf ſeinen Helm wurde ein Mahagony⸗ kleiderſchrank geworfen, der einen Stier zu Boden hätte ſchlagen können und dem Könige das Lebenslicht ausgeblaſen haben wuͤrde, wenn ihn nicht Jvanhoe geſchickt parirt haͤtte.

Sie ruͤckten aber unerſchrocken vorwärts, obgleich die Krieger um ſie her ſanken wie Gras unter der Senſe des Schnitters.

Die Leitern wurden trotz des rings umher nieder⸗ ſauſenden Todeshagels angelegt, und der Konig und Jvanhoe waren natuͤrlich die Erſten, welche hinauf⸗ ſtiegen. Chalus ſtand auf der Breſche, die Verzweif⸗ lung lieh ihm neue Krafte, er ſchrie:

„Ha, Plantagenet, St. Barbacue fuͤr Chalus!“ und ließ dem Koͤnig mit ſeiner Streitaxt einen Hieb uͤber den Helm weg angedeihen, der den vergoldeten Loͤwen und die Krone, womit die Stahlhaube geziert war, hinwegſchnitt. Der Koͤnig ſchwankte zuruͤck, die