Teil eines Werkes 
1. Band (1851) Rebecka und Rowena
Entstehung
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fried mit dem Laternengeſichte; in alten Zeiten haſt Du huͤbſche Lieder fertig gebracht.“ Und der König, der brutale, praktiſche Spaͤße liebte, warf Jvanhoe mit gezwungenem Lachen ſeine Guitarre aus Leibeskraͤften an den Kopf.

Sir Wilftied fing ſie grazioͤs mit der einen Hand auf, machte ſeinem Souverain eine elegante Verkeu⸗ gung, und begann wie folgt zu ſingen:

Rönig Cannt.

Konig Canut war ermuͤdet, hatte zwanzig Jahr regiert, Viel geſchlachtet und gemordet, viel geraubt und viel tur⸗ niert, und er dacht' an ſeine Thaten, wie am Meer er hin⸗ marſchiert.

Zwiſchen dem Kanzler und Biſchof ſchritt der König lang⸗ ſam her, Hinter ihm die Kammerherren und der Hofbeamten Heer. Kapellane, Adjutanten und des Ungeziefers Meer.

Wie ſein Schatten fo'gen Alle, ſtehen, wenn er ſtehen bleibt, Wenn er ſeine Stirne runzelt, Jeder ſchnell das Gleiche treibt, Oder wenn ihm's Lachen luͤſtet, Luſt auf ſeine Fratze ſchreibt.

's war ihm was der Quer gegangen, das merkt Jeder, Alt wie Jung; Dreimal hat er heut gegaͤhnet, trotz des Minſtrel⸗Liedes Schwung, Als die Koͤn'gin ihn wollt' troſten, ſagt er: „Halte Deine Zung'.“