Teil eines Werkes 
1. Band (1851) Rebecka und Rowena
Entstehung
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Und dort trinkt er, ſo viel er kannz Der Papſt, er iſt ein froher Mann. Ich ſage oft, wenn ich daheim:

Ich moͤchte doch der Papſt wohl ſein.

Und dann iſt Sultan Saladein,

Die ſchoͤnſten Weiber nennt er ſein, Der Sultan lebt in Saus und Braus, Er wohnt in einem ſchoͤnen Haus.

Ich wuͤnſche oft, ich moͤchte ſein

Der tuͤrk'ſche Sultan Saladein.

Der Papſt, er iſt ein armer Wicht, Kein ſchoͤnes Weibchen nimmt ihn nicht; Der Sultan trinket keinen Wein, D'rum mocht' ich auch nicht Sultan ſein. Ich liebe Weiber, liebe Wein,

Moͤcht' weder Papſt noch Sultan ſein.“

„Encore, encore! Da capo, Bravo!“ Alle ap⸗ plaudirten aus Leibeskraͤften, als der Koͤnig mit ſeinem Liede zu Ende war, Alle, nur Jvanhoe nicht, der ſeine abſcheuliche Gravitaͤt bewahrte, und als ihn Roger de Backbite laut fragte, ob er das auch gehoͤrt habe, feſt antwortete:

„Ja, Roger de Backbite, und Du auch, wenn Du nur die Wahrheit zu ſprechen wagteſt.“

„Nun bei St. Caͤcilie, ich will keine Guitarre wieder anruͤhren!“ ſchrie der Koͤnig wuͤthend, „wenn nicht jede Note, jeder Gedanke und jedes Wort mein iſt. Ich will morgen im Kampfe umkommen, wenn das Lied nicht mein Lied iſt. Singe Du ſelbſt, Wil⸗