Teil eines Werkes 
1. Band (1851) Rebecka und Rowena
Entstehung
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Dann ſang er eine eben ſo originelle herviſche Melodie, welche anfing:

„Du Schwert an meiner Rechten, Was ſoll Dein heitres Fechten“ u. ſ. w

Die Hoͤflinge applaudirten bei dieſem Liede ge⸗ rade ſo wie bei dem erſten, nur Jvanhoe nicht, der, ohne einen Muskel ſeines Geſichts zu verziehen, daſaß, bis ihn der Koͤnig fragte, worauf der Ritter mit einer Verbeugung ſagte: „Er glaube, er habe ſchon an⸗ derswo etwas der Melodie und den Worten ſehr Aehn⸗ liches gehoͤrt.“

Se. Majeſtaͤt warf ihm einen wuͤthenden Blick unter ihren rothen buſchigen Augenbraunen hervor zu, aber Jvanhoe Fatte an jenem Tage dem Koͤnig das Leben gerettet und dieſer zuͤgelte daher ſeine Entruͤ⸗ ſtung, wenn auch nur mit Schwierigkeit.

„Nun,“ ſagte er, „bei St. Richard und St. George, Du haſt dieſes Lied noch nie gehoͤrt, denn ich habe es heute Nachmittag componirt, als ich nach dem Gefechte mein Bod nahm, nicht wahr, Blondel?“

Blondel war natuͤrlich bereit, zu ſchwören, daß Se. Majeſtaͤt ſo gethan hatte, wie er ſagte, und der König begann ſeine Guitarre mit ſeinen großen rothen Fingern und Daumen zu ſpielen, und außer allem Takte und Tone Folgendes zu ſingen:

Die Beherrſcher der Glänbigen.

„Der Papſt, er iſt ein froher Mann, Er lebt in ſeinem Vatican