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Monarchen alles Gerechtigkeitsgefuhl erſtickt war, ſo wurde er der Erſte geweſen ſein, der die Tapferkeit Sir Wilfrieds von Jvanhoe anerkannte, und ihm im Laufe der Belagerung wenigſtens ein Dutzend Mal den Titel eines Pairs und das Großkreuz des Bathordens gegeben haben, denn Jvanhoe fuͤhrte mehr als ein Du⸗ tzend Stuͤrme an, und tödtete mit eigener Hand eben ſo viele Feinde (naͤmlich zweitauſend dreihundert und ein und funfzig) weniger ſechs, wie der loͤwenherzige Monarch ſelbſt. Aber Se. Majeſtat war uber die Ta⸗ pferkeit des treuen Dieners nicht ſowohl erfreut als aͤrgerlich, und alle Hoͤflinge, die Jvanhoe wegen ſeiner großen Tapferkeit und Geſchicklichkeit haßten (denn 3 er konnte ſeine paar Hundert Chaluſer nur ſo weg tödten, waͤhrend die ſtaͤrkſten Helden im koͤniglichen Heere nicht mehr als ihre zwei Dutzend des Tages ab⸗ fertigen konnten), vergifteten den Geiſt des Koͤnigs gegen Sir Wilfried, und bewirkten, daß Se. Majeſtät deſſen
Waffenthaten mit ſcheelen Augen anblickte. Roger de Backbite erzählte dem Koͤnig höhniſch, daß Sir Wil⸗
fried ſich zu einer gleichen Wette erboten habe, daß er bei dem naͤchſten Sturm mehr Feinde als Richard ſelbſt erſchlagen wuͤrde; Peter de Joordhole, daß Jvan⸗
1 hoe uͤberall ſage, Se. Majeſtäͤt waͤre nicht mehr der
Alte, die Vergnuͤgungen und das Trinken haͤtten ihn
geſchwächt, er könne weder mehr reiten noch einen
Streich mit dem Schwerte oder der Streitart fuͤhren
4 wie vor Alters in Polsſtina und bei dem fuͤnf und


