Teil eines Werkes 
1. Band (1851) Rebecka und Rowena
Entstehung
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Wie Se. Maijeſtaͤt geſagt hatte, wurde vor Cha⸗ lus tapfer gekaͤmpft und geſchmauſ't. Taͤglich unter⸗ nahmen die Belagerer Stuͤrme auf das Schloß, aber es wurde von dem Grafen von Chalus und ſeiner ta⸗ pfern Beſatzung ſo kraͤftig vertheidigt, daß man jeden Nachmittag die Angreifer untroöſtlich nach ihren Zelten zuruckkehren und Viele von ihren Erſchlagenen zuruͤck⸗ laſſen, und einen gehoͤrigen Vorrath von bei dem er⸗ folgloſen Angriff erhaltenen Kopfloͤchern und verſtuͤm⸗ melten Gliedern zuruͤckbringen ſehen konnte. Die Ta⸗ pferkeit, welche Jvanhoe bei allen dieſen Kaͤmpfen ent⸗ wickelte, war wunderbar, und die Art, wie er den Geſchoſſen der Mangonellen, Catapulten, Vierund⸗ zwanzigpfuͤnder, Toͤpfe mit kochendem Oel und anderen Artillerie, womit die Belagerten ihre Feinde empfin⸗ gen, entging, merkwuͤrdig.

Nach jedem Gefechte pflegten Gurth und Wamba die Pfeile aus dem Panzerhemde ihres unerſchrockenen Herrn zu loͤſen, als ob es Mandeln in einem Pudding geweſen wären. Es war ein Gluͤck fuͤr den guten Ritter, daß er unter ſeiner erſten Ruͤſtung noch einen fur Pfeile vollkommen undurchdringlichen Panzer von Toledaniſchem Stahl trug, den ihm ein gewiſſer Jude Namens Iſaak von York, welchem er vor einigen Jah⸗ ren bedeutende Dienſte geleiſtet, verehrt hatte.

Wenn Koͤnig Richard nicht uͤber das fortwaͤh⸗ rende Mißlingen ſeiner Angriffe auf das Schloß in ſol— cher Wuth geweſen waͤre, daß in dem loͤwenherzigen