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Herzen, daß der Vorſchlag Ihrer Herrlichkeit das war, was die ſchone orientaliſche Sprache, welche Wilfried der Kreuzfahrer kannte, mit „Boſch“ bezeichnet, oder was wir auf gut deutſch „Faxen“ nennen, und ent⸗ fernte ſich mit gebrochenem ſanftem Geiſte, da ſie we⸗ der den Anblick des Gluͤcks ihrer Nebenbuhlerin ertra⸗ gen konnte, noch daſſelbe durch den Contraſt mit ihrem eignen Elend ſtören wollte. Rowena verzieh, wie die meiſten hochgeborenen und tugendhaften Damen, der Tochter Iſaaks weder ihre Schoͤnheit noch ihre Liebelei mit Wilfried — wie es die ſaͤchſiſche Dame zu nen⸗ nen beliebte, noch vor Allem ihre herrlichen Diaman⸗ ten und Juwelen, obgleich Rowena jetzt im Beſitz der⸗ ſelben war.
Mit Einem Worte, ſie warf Rebecka dem armen Jvanhoe fortwaͤhrend in die Zaͤhne; es gab keinen Tag im Leben jenes ungluͤcklichen Kriegers, wo er ſich nicht erinnern mußte, daß ein hebraͤiſches Maͤdchen ſich in ihn verliebt hatte und daß eine vornehme chriſt⸗ liche Dame die Beleidigung nie verzeihen konnte. Wenn z. B. Gurth, der Schweinehirt, der jetzt zum Wildhuter und Forſter befordert worden war, anzeigte, daß ein famoſer wilder Eber im Walde ſei und eine Jagd vorſchlug, ſo pflegte Rowena zu ſagen: „Bitte, Sir Wilfried, verfolge die armen Schweine — Du weißt, daß ſie Deine Freunde, die Juden, nicht aus⸗ ſtehen koͤnnen.“ Oder wenn der loͤwenherzige Mo⸗ narch Richard, wie es oft vorkam, um von den Ju⸗


