Teil eines Werkes 
1. Band (1851) Rebecka und Rowena
Entstehung
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beim Abendeſſen auftiſchte — es war finſter und die Fackeln wurden hereingebracht: worauf Wamba ſagte: „Guffo, ſie können in ihrem Streite nicht klar wer⸗ den und wollen ein wenig Licht auf den Gegen⸗ ſtand werfen —“ rief die Lady Rowena, die in einer theologiſchen Controverſe mit Pater Willibald — der ſpaͤter als Sir Willibald von Bareacres Eremit und Bekenner heilig geſprochen wurde — geſtoͤrt worden war, laut nach der Urſache der unziemlichen Unter⸗ brechung und befahl, als man ihr Guffo und Wamba als die Boͤſewichter anzeigte, daß ſie ſofort in den Hof gebracht werden und per Mann drei Dutzend ausgezahlt bekommen ſollten.

„Ich habe Dich aus Front de Boeuves Schloſſe befreit, ſagte der arme Wamba klaͤglich zu Sir Wil⸗ fried von Jvanhoe, „und kannſt Du mich nicht ein⸗ mal von der Peitſche befreien.“

„Ja, aus Front de Boeuves Schloſſe, wo Du mit der Juͤdin im Thurme eingeſchloſſen warſt,“ antwortete Rowena hochmuͤthig auf die ſchuͤchterne Fuͤrbitte ihres Gatten, „Gurth, gieb ihm vier Dutzend.“

Und dies war Alles, was der arme Wamba durch die Bitte um Vermittelung durch ſeinen Herrn er⸗ langen konnte.

Wirklich kannte Rowena ihre Wuͤrde als Prin⸗ zeſſin von Gebluͤte ſo gut, daß ihr Gemahl, Wilfried von Jvanhoe, kaum ſein Leben ſein Eigenthum nennen