Teil eines Werkes 
1. Band (1851) Rebecka und Rowena
Entstehung
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keinen ſaͤchſiſchen oder normaͤnniſchen Invaliden, an deſſen Thuͤr man nicht von Zeit zu Zeit den Zelter der Lady Rowena in Geſellſchaft ihres Almoſeniers Pater Glauber und ihres Arztes, Bruder Thomas von Epſom ſehen konnte. Sie erleuchtete alle Kirchen in Yorkſhire mit von ihrer Froͤmmigkeit geopferten Wachskerzen. Die Glocken ihrer Kapelle begannen um zwei Uhr Morgens ſchon zu laͤuten und alle Dome⸗ ſtiken von Rotherwood mußten fuͤnfmal des Tages in die Kirche gehen. Ich brauche nicht zu ſagen, daß ſie die Faſtenzeit mit aller Strenge der Kirche beobachtete, und diejenigen Diener der Lady Rowena mit der groͤß⸗ ten Gunſt betrachtet wurden, deren haͤrene Hemden die rauheſten waren, und die ſich mit der geziemend⸗ ſten Ausdauer geißelten.

Mochte es nun daher kommen, daß dieſe Dis⸗ ciplin das Gehirn des armen Wamba aufklaͤrte oder ſeinen Humor abkuͤhlte, ſo iſt doch ſo viel gewiß, daß er der traurigſte Narr in ganz England wurde, und wenn er ſich je einen Scherz gegen die froͤſtelnden armen Dienſtleute erlaubte, die unterhalb des Halſes ihre trockenen Brotrinden kauten, es ein ſo ſchwacher alter Witz war, daß Keiner uͤber die Andeutungen des un⸗ gluͤckſeligen Spaßmachers zu lachen wagte und ein kraͤnkliches Laͤcheln der beſte Beifall war, den er er⸗ langen konnte. Einſt als Guffo, der Gaͤnſejunge — ein armer halbgebackener Teufel — uͤber einen elend abgenutzten Witz geradezu lachte, den Wamba ihm