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es uns, wenn es im wirklichen Leben nicht ſo iſt, meine Herren und Damen, und wenn, nachdem wir eine Menge von Taͤnzen gehabt, und auf dem Lebens⸗ theater durch eine Unzahl von Fallthuͤren und Fenſtern geſprungen ſind, am Ende des Stuͤcks keine Fee her⸗ abkommt um uns gluͤcklich zu machen ? Ach, wir wollen wenigſtens unſern ehrlichen Romanleuten den Vor⸗ theil ihrer Stellung goͤnnen und ſie nicht um ihr Gluͤck beneiden.
Kein Menſch, der die fruͤhern Baͤnde dieſer Ge⸗ ſchichte, wie ſie der beruͤhmte Chroniſt von Abbots⸗ ford geſchrieben, geleſen hat, kann auch nur auf einen Augenblick an dem Reſultate der Ehe Sir Wilfords von Jvanhoe mit Lady Rowena zweifeln. Diejenigen, welche waͤhrend ihres jungfraͤulichen Lebens ihr Be⸗ nehmen, ihre vornehme Hoͤflichkeit, ihre fleckenloſe Keuſchheit, ihre unveraͤnderliche Kaltbluͤtigkeit unter allen Umſtaͤnden und ihr hohes adeliges Betragen bemerkt haben, muͤſſen uͤberzeugt ſein, daß ihr eheli⸗ ches Leben ihrem jungfraͤulichen gleich kommen wuͤrde, und daß Rowena, die Gattin, ein Muſter der Sitten⸗ ſtrenge fuͤr engliſche Matronen war.
So kam es auch. Der Ruf ihrer Froͤmmigkeit erſtreckte ſich auf Meilenweit um Rotherwood. Ihr Schloß war der Sammelplatz fuͤr alle Geiſtlichen und Moͤnche des Diſtrikts, die ſie mit den koſtlichſten Gerich⸗ ten bewirthete, waͤhrend ſie ſich mit Huͤlſenfruͤchten und Waſſer kaſteiete. In den drei Diſtrikten gab es


