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. eignen lieblichen Augen auf der hochklopfenden Weſte
ihres Braͤutigams trocknet — Sie koͤnnten ſich, ſage ich, leicht vorſtellen, daß dann Alles voruͤber waͤre, daß Emilie und der Graf ihr ganzes uͤbriges Leben lang in dem romantiſchen Schloſſe Sr. Lord⸗ ſchaft im Norden glucklich ſeien und Belinda und ihr
junger Geiſtlicher in dem roſenumrankten Pfarrhauſe im Weſten von England ununterbrochene Seligkeit genießen werden; aber es giebt unter der Romanleſen⸗
1 den Flaſſe alte erfahrene Leute, die es beſſer wiſſen.
Es giebt Leute, die verheirathet geweſen ſind und ge⸗
funden haben, daß ſie immer noch etwas zu ſehen und
zu thun und vielleicht auch zu leiden haben, und daß
Abenteuer und Schmerzen und Freuden und Steuern
und Sonnen⸗Auf⸗ und Untergang und die Geſchaͤfte
und Freuden und Kuͤmmerniſſe des Lebens nach der
Trauungs⸗Ceremonie ſo gut wie vorher ihren Fort⸗
gang nehmen.
Es iſt daher, ſage ich, ein unbilliger Vortheil, den der Romanſchreiber gegen den Helden und die Heldin ſo wie gegen ſeinen unerfahrenen Leſer in An⸗ ſpruch nimmt, den Erſtern Lebewohl zu ſagen, fobald ſie Mann und Frau ſind, und ich habe oft gewuͤnſcht, daß zu allen Dichtungswerken, die auf die beſchriebene Art zu einem kurz abgebrochenen Ende gebracht wer⸗ den, Zuſaͤtze erfolgen und wir hoͤren ſollten, was dem nuͤchternen verheiratheten Manne und der Matrone zuſtoͤßt, ſo gut wie das, was dem hitzigen Jungge⸗


