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flugel. O, wie kaͤmpften ſie um den Leichnam dieſes magern Geſchoͤpfs. Die ganze Straße wimmelte von Juden, blinzelnde Augen guckten aus alterthuͤmlichen Fenſtern von Schnitzwerk, — Adlernaſen kamen unten aus gleich antiken Thuͤren zum Vorſchein, — Juden⸗ knaben, welche Eſel trieben — hebräiſche Muͤtter, die ihre Kinder ſaͤugten — dunkle und glaͤnzende, junge Schoͤnheiten und ſehr ehrwuͤrdige, graubaͤrtige Vaͤter — Alle hatten ſich um dieſen Vorgang, um den Hennen⸗ handel herumgeſchaart. Während aber unſer Rabbi⸗ ner den Preis fur das Thier feſtzuſtellen ſich bemuͤhte, waren ſeine Kinder beſchaftigt, Buͤndel von gruͤnen Zwei⸗ gen zuſammenzutragen. Denn das Schiff mußte waͤh⸗ rend des Feſtes geſchmuͤckt werden. Wie viele Jahr⸗ hunderte hindurch hat ſich dieſes wunderbare Volk ganz unverandert erhalten, und wie haben ſie, von den Ta⸗ gen Jacobs an, feſt ausgeharrt im Glauben und Er⸗ liſten!
Die Juden von Rhodus, mit ihrem Talent fuͤr Schmutz, haben dasjenige Quartier der edlen, verfalle⸗ nen, alten Stadt, welches ſie bewohnen, zu dem elende⸗ ſten und erbärmlichſten vor allen gemacht. Die Wap⸗ pen der ſtolzen Ritter ſind noch über den Thuͤren einge⸗ ſchnitten, aus denen jene geizigen und ſchmierigen Hö⸗ ker und Trödler hervorkommen. Die Turken reſpektir⸗ ten die Embleme der tapfern Feinde, die ſie beſiegt hat⸗ ten, und ließen ſie unberuͤhrt; nicht ſo die Franzoſen,
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