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der reiche Armenier, dem ich ſie abkaufte, bettelte noch um anderthalb Penny, damit er ſein Boot nach Ga⸗ lata bezahlen koͤnne. Dieſe Art von Prellerei, dieſes Kriechen und Schmeicheln, dieſe Paſſion fur drei und einen halben Pfennig hat wenigſtens etwas Naives an ſich und amuͤſirt. Es war ergötzlich, einem bettelnden Millionair ein Allmoſen zu geben, ihm ins Geſicht zu lachen, und zu ſagen: „Hier, du reicher Mann, hier iſt ein Pfennig fuͤr Dich; ſei glucklich, du armer, alter, liſtiger Schurke, ſo ſehr du es mit einem Pfennig ſein kannſt.“ Ich beobachtete häufig Juden an der Kuͤſte, oder wenn ſie an Bord mit einander Geſchaͤfte machen; der Kampf zwiſchen Verkaͤufer und Kaͤufer wird mit einer wahren Todesangſt gefuͤhrt; ſie ſchreien, ſchlagen die Haͤnde uͤber den Kopf zuſammen, appelliren einer an den andern mit der groͤßten Leidenſchaftlichkeit; ihre ſchoͤnen und edlen Geſichter nehmen einen Ausdruck des Schmerzes, einer durch und durch heroiſchen Heftigkeit und Betruͤbniß an — um einen Vierling.
Von unſern Hebraͤern wurden Abgeordnete ausge⸗ ſendet, um in Rhodus Proviſionen einzukaufen, und es war ein Vergnuͤgen, ihrem Handel zuzuſehen. Unſer ehrwuͤrdiger Rabbiner, der im weißen Gewand und Sil⸗ berſchmuck uͤber ſeinem Buche gebeugt bei dem Morgen⸗ gottesdienſte einem Patriarchen aͤhnlich ſah, feilſchte mit einem Bruder in Iſrael zu Rhodus um ein Stuͤck Ge⸗


