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Geharniſcht und mit Schwerd und Schild erſchien er zur Stunde des Gerichts auf dem Kampfplatze. Die Schranken deſſelben umgab ſchon längſt eine große Menge Volks, und Herrmanns Freunde waren in ihren erſten Reihen. Bald darauf erſchien auch Bodo, auf gleiche Weiſe, wie ſein Gegner, gerüſtet.
Vier ſchwarz gekleidete Knappen brachten jetzt einen Sarg auf der Bahre, und ſtellten ihn zur Seite auf den Kampfplatz hin. Er war das Zeichen, daß von den beiden Kämpen nur Einer lebendig den Kampfplatz verlaſſen könne.
Bis jetzt hatte die Morgenſonne lieblich und hell geſchienen; nun aber barg ſie ſich hinter ſchwarze Gewitterwolken, die drohend über dem Kampfplatze am Himmel hingen.
Es verſammelten ſich die Ritter des Gerichts in der Halle, und in ihrer Mitte der Prior der Dominikaner. In ſeiner Hand trug er das Bildniß des Gekreuzigten.
Die Stunde des Kampfes ſchlug, und von ſeinem Sitze erhob ſich der Gaugraf, und ſprach feierlich: 4
„Im Namen Kaiſerlicher Majeſtät! —
Sagt an, ehrſame Ritter und Schöffen dieſes


