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Schöffen! um die Wappenſchau, damit es be⸗ wieſen werde, ich ſey ein adelicher, ieüh Ritter.“
Der Gaugraf und die Ritter des Gerichts prüften nun das Wappen des Geſchlechts der Ettersburge auf das genaueſte, und nach ge⸗ ſchehener Pruͤfung ſprachen ſie aus: „daß der ge⸗ genwärtige Ritter Herrmann ein adelicher, ſchildbarer, turnierfaähiger Ritter ſey, der mit Recht beſtehen könne den Gottesgerichtskampf, welcher am dritten Morgen von heute an be⸗ ginnen ſolle. Gott werde entſcheiden, was Recht —
„Er entſcheide!“ rief Bodo, und warf ſei⸗ nen Handſchuh in den Sand.
„Er wird richten nach ſeiner Gerechtigkeit!“ ſprach Herrmann ganz ruhig, und hob den Handſchuh auf.
Beide Ritter gelobten nun durch gandſchlug daß ſie ſich am drirten Morgen auf dieſem Plaue
um Gottesgerichtskampfe ſiellen wollten. Dem Sieger wurde freies kaiſerliches Geleit verſichert,
und die Verſammlung ging dann aus einander.
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