Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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chen vorher, ehe ihn dieſer Bube meuchlings erſchlug, vom Hoflager des Biſchofs von Baſel nach der Burg meiner Väter zuruͤck kam. Ich habe nie von dem Fräulein Agnes von Ad⸗ lerhorſt das Geringſte gehoͤrt, noch gewußt, daß ſie im Verließe meiner Burg liege. Eben ſo iſt mir unbekannt, was der Graf Hugo und der Ritter von Geyersberg von weibli⸗ chen Leichnamen und Gerippen ausgeſagt und beſchworen haben, da ich ſeit meiner Jugend nicht in das Verließ meiner Burg gekommen bin. Die Zeugen verwerfe ich; denn ſie ſagen nur nach Hörenſagen aus, ſind auch in der Fehde gegen mich befangen, und können dem⸗ nach als Feinde nicht gegen mich zeugen. Hat ſich aber der Ritter von der Ettersburg gerechtfertiget, daß er ein ſchildbuͤrtiger, und durch Ritterſchlag gewordener aͤchter und rechter Ritter ſey, ſo will ich ihm im Gottesgerichts⸗ kampfe beweiſen, daß er verläumderiſch gelogen, ich aber die Wahrheit geſprochen habe. Der Herr entſcheide zwiſchen uns!“ — —

„Den Gottesgerichtskampf nehme ich an — S2

rief Herrmann jetzt muthvoll aus — und bitte

Euch, Herr Gaugraf und adeliche, ſchilbbare d 2