Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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Kaum konnten wir uns in die Kleider werfen, als wir auch ſchon durch das Schwerdergeklirr auf dem Burghofe uͤberzeugt wurden, daß wir uͤber⸗ fallen wären, und die Burg bereits in Feindes⸗ haͤnden ſey. Da ſtürmten Männertritte klirrend die Treppe herauf, und mein Vater etgi ſein Schwerd.“ nn

„„Ich komme, Euch heimzuholen, meine ͤberzärtliche Taube — bruͤllte Bodo von Urs⸗ ach, als er durch die geſprengte Thuͤr herein⸗ ſtürmte — darum mögt Ihr Euch zur Reiſe — reiten.““

„„So lange ich lebe, nicht!“““ entgegnete mein Vater; und es begann nun zwiſchen dieſen beiden der Kampf. Er war nur kurz; denn Bodo war geharniſcht, mein Vater aber nur im leichten Hauswamms; jener ein kraftvoller Mann, dieſer aber ein ſchwacher Greis. — Er erlag daher bald den wuͤthenden Streichen des eingedrungenen Räubers, und ſank mit geſpalte⸗ nem Haupte in des Todes geöffnete Arme, ich aber in eben demſelben Augenblicke in eine tiefe Ohumacht. Als ich wieder erwachte, fuͤhlte ich mich getragen, und bald darauf mußte ich den ſteilen Burgberg herauf ſteigen, auf welchem dieſe