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dieſes unredliche, gegen den Fehdegebrauch lau⸗ fende Betragen des Ritters, und ſchwuren in Verderben.
Es wurden alle Anſtalten getuffen die 2urg zu ſtürmen. Die Belagerten ſahen dies, und ſetzten jenen die kräftigſten Anſtalten zur Ab⸗ wehr entgegen. Die Nothflamme ſchlug von der Warte hoch empor, und war ein Rufzeichen für den Ritter Wolfsfelden, mit dem Beiſtande zu eilen. Die Schwarzenſteiner waren deshalb auf ihrer Hut, und einem Ue⸗ berfalle zu begegnen.
Der Sturm begann. Wuthend war der An⸗ fall, eben ſo wuthend die Gegenwehr. Mit Steinen, kochendem Waſſer und herabrollenden Balken wurde Manchem ſchon beim Heraufklim⸗
men des Berges der Tod zubereitet. Nun deckte
man ſich durch Sturmdächer, und unter ihrem Schutze gelangte man an die Mauern. Man erſtieg ſie auf Leitern, aber auch auf dieſem
Wege umfing der Tod noch viele von den Stin⸗
menden mit ſeinen knöchernen Armen. Endlich
war die Höhe erſtiegen, und ein neuer Streit
begann, in welchem der Ritter Ruprecht von
Geyersberg ſchwer verwundet wurde. Doch N2


