Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

139

das Gefecht, und wüthend ſchlug man ſich. Zi⸗ ſchend durchſchnitten die Schwerder die Luft, Tod und Wunden verbreitend. Von den Roſſen ſtuͤrz⸗ ten die Blutenden, und endeten jämmerlich un⸗ ter den ſtampfenden Hufen. Ueber die meiſten Harniſche floß das Blut in Strömen herab, und es freuete ſich der Tod ſeiner reichen Ernte. End⸗ lich aber ſiegte auch hier das Neue im Angriff. Noch einmal brachte das Geſchoß die Roſſe der Feinde in Unordnung, und es benutzten die Schwarzenſteiner dieſen kritiſchen Zeitpunkt auf das beſte, mit hoch geſchwungenen Schwerdern auf die Feinde einſtürmend. In dieſem Augen⸗ blicke gelang es einem Schuͤtzen, dem Ritter As⸗ penthal. durch das Gitter des Helmſturzes einen Polzen in das Auge, und durch daſſelbe in den Kopf zu ſchießen. Tödtlich verwundet ſank er vom Roſſe, und endete in den nächſten Augen⸗ blicken ſein Leben. Mit dem Falle ihres Ritters flohen entmuthiget die Aspenthaler Reiſigen, und die Schwarzenſteiner, hier Sieger ge⸗ worden, konnten nun ihrem hartbedrängten Waf⸗ fenbruder Hugo und ſeiner Schaar zu mſe kommen.

Von zwei Stiten „war 43 w