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auch der Graf Dedo in ſeinem Lehnſeſſel tragen
ließ. Der Burgkapellan weihete das Panier, und B
der Graf ubergab es dem Sohne ſeines längſt ver⸗ ſtorbenen Bruders, einem tapfern Juͤnglinge, daß er daſſelbe in dieſer gerechten Fehde gegen den Bund der Böſen trage, und das zum Streit ver⸗ ſammelte Heer mit ihm zum Siege führe. „Nur mit meinem Leben will ich es laſſen,“ ſchwor der Edle, — und: „Gluͤck und Heil zum Siege in der gerechten Sache!“ riefen alle Ritter.
Das Heer zog nun aus und in Schlachtordnung dem Feinde entgegen.
Aber dieſer hatte ebenfalls ein nicht minder zahlreiches Heer verſammelt; denn des Ritters Bodo von Ursach Waffenbrüder, die tapfern und mächtigen Ritter von Wolfsfelden und Aspenthal, hatten ihm alle ihre Reiſigen zu⸗ gefuͤhrt, und ihnen hatten ſich noch mehrere gleich geſinnte Ritter mit ihren Mannen beigeſellt. Am Fuße des ſteilen Berges, deſſen Gipfel die Burg Ursach deckte, erwarteten ſie, auf einer ge⸗ räumigen Ebene geordnet, das feind⸗ liche Heer.
Dieſes zog in wohlbedachter erchti daher, und in ſeiner Mitte wehete das Panier


