8 um geſe hah alſo. In wenig Studen
nnpen gewahrte. Wer aber ver⸗ me die Scene wuͤrdig zu ſchildern, als dem
die ſchon als verloren geachtete ein⸗ 3ig
hielt er ſie alſo umſchlungen; denn ſie war der Liebling ſeines Herzens. Als aber endlich die
in ihre Gränzen zurückgetreten war, verlangte der Vater vom Sohne zu wiſſen, wo er die Schwe⸗ ſter gefunden „und ſie aus den Händen des Räu⸗ bers befreiet habe. Nun erzählte die Lochter dem Vater ihre Entfuͤhrungsgeſchichte, und wie ſich die ſer edle, unbekaunte Ritter furchtlos dem Räu⸗ ber entgegen geworfen habe, ſie aber während des Gefechts entflohen ſey, da einer der Knappen
* Sie habe, ihren Zelter verlaſſend, einen Ausweg ſucht, ſch aber bald in Walde verirrt, bis ſie
von dem frommen Vater Coͤle ſtin aufgenommen,
ders Arme geführt worden ſey.
beherbergt, und am andern Morgen i in des Bru⸗
as Ende des Waldes und des Vaters Burgwart blies ein luſtiges Liedtein,
.
ige Tochter in die geoffneten Arme ſank? Lange
Fluth der erſten Gefühle des Wiederſehens wieder
des fremden Ritters todt vom Roſſe geſunken wäre.
Huge ſt nun den Ritter Herrmann


