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als den eigentlichen Befreier ſeiner Schweſter und
ueberwinder ihres Räubers, den Ritter von
Geyersberg aber als ſeinen Beiſtand vor.
„Kommt an mein Herz, edle Ritter! — rief der alte, wiederbegluckte Vater im Gefühl tief empfundener Dankbarkeit. — Ihr, tapferer
Herrmann, habt meine einzige Tochter aus den Händen ihres Räubers befreit, der ſich unter
der Larve der Hehchelei in meine Burg, ſo wie in mein Herz eingeſchlichen hatte, und mir meine Freundſchaft dann ſo ſchlecht vergalt. Ihr habt in der Erfůllung der theuren Ritterpflicht ſelbſt Euer Blut vergoſſen. Dafür dankt Euch jetzt geruͤhrt ein Vater, deſſen graues Haar ohne Euern tapfern Arm mit Jammer in die Grube gefahren wäre. Auch Euch, edler Ritter Geyers⸗
berg, danke ich für Euern Beiſtand herzlich. Laßt Euch's, Ihr Edlen! mit Euern Reiſigen
eine lange Zeit in meiner Vurg gefallen, „damit Eure Wunde „Ritter Herrmann! wieder heile, und der tapfere Arg zu edlen Thaten fur die Zukunft erſtarke. — Dem treuen Kuappen aber, welcher
in der Bekämpfung des Rüubergeſindels ſein Lben
endete, werde ein ehrenvolles Begängniß beteitet/ und ſein Leichnam ruhe in meiner Burgkapelle.“


