Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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fucht Dich! damit die Entflohene ſir ich Mißverſtand für die Verfolger halte. Lange wat ihr Suchen vergebens. Endlich aber antwortete eine mannliche Stimme, und rief ien, zu S men.

„Das iſt der ehrwürdige Vater Cöleſtin! — ſprach der Köhler — gewiß iſt die edle Gräfin bei ihm.“

Er drang voran durch das Gebuͤſch, und Alle folgten ihm nach. Bald erreichten ſie eine Felſen⸗ gruppe, und ſahen eine Höhle in derſelben, die Wohnung des Eremiten. Er ſaß auf einer Raſenbank, und ſeine ehrwuͤrdige Geſtalt mit dem S ſilberweißen Bart flößte Allen Ehrfurcht ein. Noch immer ſahen ſie die Grafin nicht. Als aber der Graf Hugo ſich dem Greiſe zu erkennen gab, da ging derſelbe nach der und führte ſie ie in des entzuckten Bruders Arme.

„Nun aber kommt, und laßt uns eilen — ſprach endlich Hugo zu der geretteten Schwe⸗ ſter — unſer alter, kranker Vater wird mit Sehnſucht auf uns harren, und ſich wegen unſers Außenbleibens härmen. Du aber, Heinrich, jage voraus, und bringe ihm die froͤhliche Kunde von der Schweſter Befreinng und des Raͤubers Tode.·