Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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die Haud — daß ich Euch für die Entfüͤhrer mei⸗ ner Schweſter hielt, da Ihr doch ſo edel an ihr gehandelt habt. — Der Ritter, welchet hier todt vor Euch liegt, war mein beſter Jugendfreund, und nie hätte ich ihn einer ſolchen Schandthat fähig gehalten. — O wo mag jetzt meine arme, geängſtigte Schweſter weilen? — Ich bitte Euch⸗

Ritter! helft mir ſie ſuchen; denn ſeht, es bricht

die Dunkelheit der Nacht ſchon ein, und furchter⸗ lich iſis fur ſie, in der Finſterniß unter den Thie⸗ ren des Waldes zu hauſen.“

Alle vereinigten ſich jetzt, die Entflohene auf⸗

zuſuchen; aber immer war ihr Schreien und Ru⸗ fen umſonſt. — Endlich fand man ihr lediges Roß graſend. Schon war es ganz finſter im Walde geworden, und noch immer ſetzte man das Suchen fort. Da trafen ſie endlich, durch die Helle eines brennenden Feuers geleitet, auf eine Köhlerhütte. Auch hier hatte man die Entflohene uicht geſehen, und die Sucher mußten ſich nun doch entſchließen⸗ den Anbruch des in Hutte zu entten

Kaum Nurora den Hiniet as das Suchen wieder begann, und Hugo rief ſiets: Schweſter Emma! Dein Bruder Hugv