Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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antwortete Herrmann geruͤhrt ſeinen beiden biedern Freunden — darum laſſet mich, auf daß ich es erfülle In wenig Monden verlor ich Va⸗ ter, Mutter und Braut, und wurde mir die Mut⸗ ter, als ich ſie dem Feuertode entreißen wollte, auf meinem Rücken erſchlagen. Im Uebermaß des Schmerzes gelobte ich, die verlorne Ruhe meines Lebens im Kampfe gegen die Ungläubigen mir wieder zu erringen. Es ſcheint auch faſt, als ſey dies mein Gelübde dem Herrn im Himmel wohlgefällig, weil er es alſo fuͤgte, daß ich auf meinem Zuge Euch, biederer Wolfingen! aus der Meuchelmörder Häͤnden retten konnte, und ich preiſe Gott dafür⸗“ „Nun ſo ziehet mit Gott! — ſprach endlich

mit thraͤnenfeuchtem Blicke der Ritter Wolf⸗ rath — weil Ihr es denn nicht anders wollt. Doch habt Ihr Euer Geluͤbde erfullt, und die verlorne Herzensruhe wieder errungen, dann keh⸗ ret zurück in unſere Arme, und Ihr werdet uns ſets willkommen ſeyn.“

Am dritten Tage zog Herrwann aus, und des Ritters und der Seinigen Segenswüͤnſche, ſo wie Jutta's heimliche Thränen folgten ihm. Als nun an dieſem Tage die Sonne ſchon längſt