Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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Grabe geloht, ihr tren zu bleiben ſein Leben

lang; darum hielt er es fur gerathener, jetzt zu

fliehen, weil es noch Zeit war, und ehe Jutta's Gefuͤhle zu mächtig wurden in ihrem Herzen.

In aller Stille machte er ſich nebſt ſeinen Knappen reiſefertig, und als er mit dem Ritter Wolfrath und dem Freigrafen Heinrich von Saldingen Abends bei dem Becher ſaß, und traulich mir ihnen koſete, kuͤndigte ihnen Herr⸗ mann ſeinen Entſchluß an, weiter zu ziehen. Beide erſchraken ſehr darüber; denn ſie liebten den biedern Dhuͤringer gleich einem Bruder, und Wolfrath wollte ihn nicht laſſen.

„Warum wollet Ihr von hinnen ziehen — edler Ritter? Wir lieben Euch doch alle lich. So ſrech der w⸗ Votfrath, und ſchuͤttelte Herrmann biederherzig die Hand.

„Ja wahrhaftig — fuͤgte der Ritter von Saldingen hinzu, und reichte ihm gleichfalls die Rechte — waͤret Ihr mein eigener Sohn, ich könnte Euch nicht herzlichet lieben. Darum ſagt: Warum wollt Ihr nicht unter uns 4 weilen?““ — 35 t

„Es laſtet ein Geluͤbd' uf meiner Sen —