Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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des Ritters Wolfrath von Wolfingen ausgeſandt zu haben. Zwar leugnete der Ritter Anfangs hartnaͤckig, doch wurde er bald uͤber⸗ wieſen, da die beiden Schöffen, welche das Be⸗ kenntniß des ſterbenden Stauffenbergs mit angehoͤrt hatten, als Zeugen gegen ihn auftraten. Kaspar von Hohenbuͤhel ſchwur, und die beiden Schöffen mit ihm. Dies war nach der Verfaſſung der genug Blut⸗ ur theile.

Die PVerbrecher wutden ntfhi zun erhob ſich der Freigraf von ſeinem Sitze, and ſchlug mit dem Dolche an bas Ein jeder Vehmſchöffe zog jetzt ſeinen Dolch.

„Im Namen Kaiſerlicher Majeſtät — ſynch jetzt der Freigraf mit feierlichem Ernſt — er⸗ mahne ich Euch, ehrſame Schöffen des heim⸗ lichen, freien Gerichts, daß Ihr wollet über den Ritter Götz von Raspenheim und ſeinen Knappen Radlof recht und gerecht richten, alſo wie Ihr es vor Gott und Kaiſerlicher Majeſtät verautworten könnet. Ich ermahne Euch dazu zum erſten — zweiten — und dritten Male; vor⸗ her aber laſſet uns beten.“ „

Der Freigraf ſank zum ſtillen cu auf