Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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„„Alſo darum — rief ihm der Ritter Stein

entgegen — darum fochteſt Du ſo mit Erbitterung, und riefſt ſo oft: »Der Tod dem heimlichen Ge⸗ richte!“ weil Dein treuer Spießgeſelle heute vor der Vehme ſtand. Du wollteſt ihm wohl helfen, und fällſt nun ſelbſt dem Dolche und der Weid anheim.“

Man verband ihm den Supt des Arnes, und trug ihn nach der Burg Wolfingen, auch Radlof brachte man dahin; alle uͤbrigen Ge⸗ fangenen aber wurden auf die Burg des Ritters vom Stein geſchafft, damit ſie den Aufenthalt des Raspenheimers nicht erfahren moͤchten.

Götz wüthete, als er wieder aus der tiefen Dhnmacht erwachte, die ihm der viele Blutverluſt verurſacht hatte, und ſich als Gefangener in den Haͤnden des Mannes ſah, den er bis zum Tode haßte. Weil man nun aber in der Wuth am we⸗ nigſten Herr der eigenen Zunge iſt, ſo entfuhren ihm im Ausbruche derſelben verſchiedene Worte,

die es deutlich an den Tag legten, er ſey Veran⸗

laſſer des meuchelmörderiſchen Angriffes auf den Ritter Wolfrath geweſen; der Ritter Kaspar

von Hohenbuͤhel wurde ungeſehen Zeuge ſer Verwuͤnſchungen, und es wurde zuletzt ganz