Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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verfolgte dieſer Wolfraths Rede — bezeuge, daß

ich die ſen Ritter im Kampfe mit den drei Meuchel⸗ mördern begriffen und dem Erliegen nahe fand. Ich eilte ihm, wie es einem deutſchen Ritter gebührt, zu Hülfe, und mit meinen beiden Knappen beſiegte ich die Moͤrder nach einer kurzen Gegenwehr.“

„Könnt Ihr beide dies beſchwören — ſprach nun der Freigraf — bei Gott und allen ſeinen Heiligen, ſo tretet herzu, und legt ein jeder ſeine Rechte auf das von Kaiſerlicher Majeſtät als Zeichen der Macht über Leben und Tod verliehene Schwerd der heiligen Vehme. Der Tod durch Dolch oder Weide treffe den Meineidigen.“

Und ſie traten herzu, und ſchwuren den ver⸗ langten Eid.

„Jetzt entfernt Euch in das Vorgemach — — ſchloß endlich der Freigraf das Verhoͤr — da⸗ mit wir hören können, was Radlof auf Eure Anklage zu antworten hat.“

Sie entfernten ſich, und Radlof wurde von den Frohnen mit verkapptem Haupte in die Ver⸗ ſammlung vor Gericht gebracht.

„Wer biſt du, der hier, geladen, vor uns er⸗ ſcheint?“ — fragte der Freigraf mit Sh Stimme den Angeklagten.

„