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Friedrich und Diezmann erhoben jetzt freudig ihre Stimmen, und riefen:
„Dieſes geloben und ſchworen wir bei Gott und allen ſeinen Heiligen! — Und nun, Pater! Eure Hand zur Vergebung und zur Sühne! “
„Alles vergeben und vergeſſen! Nun ſchd Ihr wieder meine guten Söhne!“
Die Langgetrennten flogen ſich jetzt in die aus⸗ gebreiteten Arme, und hielten ſich feſt umſchlun⸗ gen. „Vater! — Friedrich! — Diez⸗ mann!“ hoͤrte man ſie von Schluchzen unter⸗ brochen rufen. Die ganze Verſammlung aber war erſchuͤttert durch dieſe Scene, und eine tiefe Stille herrſchte in ihr. Aller Augen blick⸗ ten nach der Stelle hin, wo Vater und Soͤhne einander umarmt hielten. Der wahrhaft hoch⸗ würdige Erzbiſchof Heinrich aber, durch deſ⸗ ſen Beredtſamkeit dieſe Verſöhnung geſtiftet worden war, erhob ſegnend ſeine Stimme, und breitete ſeine Haͤnde aus über dieſe i Gruppe.
Tiefgeruͤhrt ſtieg d Kaiſer von ſenen Throne, umſchlang die ſich umarmenden Bets ſöhnten, und drückte ſie mit Hetzlichkei Bruſi. Von den ſeligſten Gefuͤhlen dluchd


