Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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Länder feierlich abtreten, Euch die Nachfolge im Landgrafenthum zuſichern, und Euern Halb⸗ bruder Apiz nur allein mit einem Auskommen begaben. Auch Ihr habt auf dieſe Weiſe Euern Zweck erreicht. Was könnt Ihr wohl weiter be⸗ gehren? — Kommt, Vater und Söhne! Ich fuhre Euch hin vor des guͤtigen Kaiſers Thron. Dort umarmt und S6 von ganzem Seen5

Und der wuͤrdige Erzbiſchof führte ſie pin vor des Kaiſers Thron. Der Monarch erhob ſich, und eine gefühlvolle Thräne rollte ihm uber die Wangen herab in den grauen Bart. Die Söhne blickten verlangend nach dem Vater, und dieſem brach endlich das harte Herz „ und er mit tie⸗ fer Ruͤhrung aus:

„Nun, hier könnte wohl nur ein ganz Ver⸗ haͤrteter widerſtehen! — Es ſey! — Wollen meine Sohne geloben und ſchworen, daß ſie meine Kunigunde als rechtmaͤßige Landgräfin, und meinen Apiz als ihren vollbürtigen Bruder er⸗ kennen; ſo will ich vergeben und vergeſſen, auf den von meinen Söhnen eroberten Strich Landes gaͤnzlich Verzicht leiſten, und ihnen zum Eigenthum abtreten .