Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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einen ſolchen Kaiſer zu haben. Es ſprach der erhabene Herrſcher in feierlicher Rede:

„Noch können Wir den Reichstag nicht ſchlie⸗ ßen, und Euch, Erlauchte Fürſten und Herren, aus der Verſamwlung entlaſſen, ohne den hoͤch⸗ ſten Wunſch Unſers Herzens erreicht zu haben. — Wie lange ſoll ſie noch währen, die unnatürliche Fehde zwiſchen einem itregeleiteten Vater und ſei⸗ nen ſonſt ſo edlen Söhnen. — Soll der kaum geſtiftete Landfriede durch ſie ſchon wieder gebro⸗ chen werden 2 — Spricht in Eurem Vaterherzen nichts gegen dieſe Fehde? — Gewiß! — Auch Ihr⸗ wuͤnſcht den Frieden, Herr Landgraf! — Ihr verſpracht mir's ja „Euch zu verſoͤhnen. — — Ihr, Pfals⸗ ud S mbe Eu⸗ Sihnen geziemt

Die beiden Brüder, pfalzgraf Fritvrich

Sennt Diezmann, erhoben ſich von ih⸗ ren Sitzen, und ſprachen:

„Gern und willig bieten wir die Hand, will unſer Vater uns nur wieder Vater ſeyn. Vergeſ⸗ ſen ſey alles, was geſchah, iſt nur wieder Friede

zwiſchen uns Gerührt rief jetzt der Kaiſer: „Die edlen