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Vernichtung ausgeſchloſſen, indem Wir ſolche Euch, Herr Pfalzgraf Friedrich, verleihen, zum Lohne Eures Strebens, durch die Vertilgung dieſer Räuber dem edlen Thuͤringer Lande Friede und Ruhe zu verſchaffen. Die Verbrecher aber uͤbergeben Wir Euch, Ehrſame Herren des Raths Unſerer Stadt Erfurt, auf daß Ihr ſie dem Ge⸗ richtsvoigte ůͤberantwortet, damit er ſtracklichſt das geſprochene Todesurtheil an ihnen vollziehen laſſe, und daran nicht fehle. Den Knechten aber, ſo um Gnade baten, werde ſie verliehen, doch mogen ſie ferner in dieſem Lande nicht mehr dienen.
Und die Rathöherren gelobten, dem, wie ih⸗ nen befohlen ſey, treulich nachzukommen.
Ein formliches Landfriedensgericht ward nun ertichtet, und der Ritter von Bruberg nebſt zwölf Beiſitzern beſtellt und vereidet, die Landfriedensbrecher im Namen Kaiſerlicher Majeſtät zu richten und zu verfällen in Acht und Oberacht. Der Dingſtuhl dieſes Gerichts ward der Stadt Erfurt gegeben.
Jetzt aber wurde eine Scene in's Daſeyn geru⸗ fen, von welcher die Geſchichte des deutſchen Reichs nur wenig Beiſpiele hat, und jedem, der ihr beiwohnte „ſchlug das Herz höher vor Sotz,
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