Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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einzubringen, da ſie uͤberall vaſende Gegenwehr fanden. Da ſchleppte man den Ritter Hein⸗ rich von Trebſen blutend und gefangen nach dem Burggebäude, und in eben demſelben Au⸗ genblicke viefen die Burgvertheidiger Vi ctoria!

„Nun iſt es Zeit — ſprach Ulrich von Mattitz leiſe zu ſeinen Gefahrten — macht Euch zum Kampfe bereit. Und es ſtuͤrmte nun die Schaar mit dem hochgeſchwungenen Schwerde in

der Rechten nach derjenigen Gegend der Mauer hin, wo der Streit am heftigſten wüthete. Mit großem Geſchrei fielen ſie die Vertheidiger der Mauer im Rücken an. Die erſten Augenblicke des Angriffs mußten durch die Ueberraſchung ent⸗ ſcheidend werden, und ſie wurden es.

Heinrich von Ilmenau⸗ der Burgherr und das Oberhaupt der Raubritter, hatte ſich mit einer Anzahl ſeiner Freunde und den ſtaͤrkſten, ta⸗ pferſien Knapßen an den gefaͤhrlichſten Punkt der Mauer geſtellt, und dieſe Schaar war faſt nicht zu uͤberwältigen. Sie war es⸗ die den Ritter Herrmann von Goldackergetödtet, Hein⸗ rich von Drebſen aber verwundet und gefongen

hatte.

Auf dieſe ſtuͤrmte jetzt die ein uen echn