Er konnte ſeitie Rede nicht vollenden) als Ei⸗
ner der Gefangenen plötzlich auf ihn losſprang,
und ihm die Leuchte entwand. In eben demſel⸗ ben Augenblicke, da dieſes geſchah, riß ihn Walter ruͤcklings zu Boden, und ſtieß ihm mit den Worten: „So fahr zur Hölle, du Teufel!“ den Dolch in die Gurgel. Er ſtürzte zu Boden, wälzte ſich in ſeinem Blute, und nach kurzem Röcheln blies er ſeine Seele aus.
Jetzt traten die im Gange harrenden Krieger in das Gewoͤlbe, und hielten ſich ſtill, bis man das Getüͤmmel des Sturms hoͤrte, oder die an des Ganges Mundloch verborgen ſtehende Schild⸗ wache ſolches meldete. Der Sturm begann.
Man hoͤrte das Getuͤmmel der Streitenden auch
in dieſer Tiefe. „Nun gilt's!“ — rief Herrmann, und es drängten nun dieſe Krieger, nur von Walters Leuchte geleitet, in möglichſter Stille vorwärts. Er führte die Schaar durch verborgene Günge zu einem leerſtehenden Seitengebäude, wo man ſich verbarg, und des rechten Augenblickes harrete.
Alle ſtreitbare Bewohner der Burg befanden
ſich im Vertheidigungskampſe derſelben, und es war bis jetzt den Stuͤrmenden noch nicht gelungen


