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mit geſchwungenem Schwerde ein. Anufänglich wirkte die Ueberraſchung, doch bald kehrte die Beſonnenheit bei den Ueberfallenen zurüͤck, und ſie warfen ſich mit Wuth den Eingedrungenen entgegen. Dieſe wichen, als Ulrich von Mal⸗ ritz winkte, langſam zur Seite. Unvorſichtig folgten ihnen der Ilmenauer und ſeine Kampf⸗ genoſſen nach, und vergaßen in der Hitze des Streits, daß ſie dadurch die Mauer entblöſ'ten. So lenkten jene ganz unvermerkt den Streit ſeit⸗ wärts, dergeſtalt, daß die Verbindung mit den Stuͤrmenden bewirkt wurde. Von dieſen drangen nun immer mehrere herauf, und errangen dadurch das Gewicht der Uebermacht. Hierdurch aber wurde nun die Eroberung der Burg immer mehr entſchieden, und endlich, nach einem langen, blu⸗ tigen Kampfe in den Gebäuden, war ſie ganz er⸗ obert. Neun und zwanzig Ritter mit he als Einhundert und funfzig Knappen und Knech⸗ ten wurden gefangen, doch waren ſie faſt alle verwundet. Eiue teiche Beute war der Lohn der
Blutarbeit; doch wurden den gefangenen Kauf⸗
leuten ihre Güter wieder zurůͤckgegeben ſo weit
e ſich noch vbyfanden.


