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einzelne Raubburg erobert und zerſtört wurde, da die Ereigniſſe dabei faſt einerlei waren. NRur bei Ilmenau hielt es härter, denn in dieſer einzigen Burg hatten ſich mehr als dreißig Ritter mit ihren Knechten verſammelt, und Alle wehrten ſich den wilden Thieren gleich. So aber verzog ſich die Belagerung bis in die vierte Woche.
„Herr! — ſprach ein Knecht des J Ilme⸗ nauers, welcher vor einigen Tagen bei einem Ausfalle gefangen worden war, zu dem Pfalz⸗ grafen — wenn Ihr mir Leben und Freiheit ſcheuken wollt, ſo will ich Euch einen Weg zeigen, auf welchem Ihr die Feſte am leichteſten erobern könnt; denn auf dem gewohnlichen Wege des Krieges wird ihre Eroberung noch viel Blut ko⸗ ſten.“ „Pfalzgraf Friedrich⸗ Vermagſt du dies, ſo ſey dir auf mein Fürſienwort nicht allein Leben und Freiheit geſchenkt, ſondern dir auch noch eine reiche Belohnung zugeſichert.
Knecht. Ei wohl vermag ich dies! denn ich diente ja von früher Jugend an auf dieſer Burg, und ſehnte mich ſchon lange, aus dem Sündenleben heraus in die Dieuſte eines wcht⸗
lichen Ritters zu kommen, der nicht vom Satte


