Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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den tödtlich verwundeten Martin heraus. Knir⸗ ſchend blickte er nach dem gefangenen Ritter Ber⸗ thold hin, und in ſeinen verzerrten Zügen ſpra⸗ chen ſich dieſes Teufels in e hölli⸗ ſche Wuͤnſche aus.

Die eroberte Burg wurde nnch die Brger unter dem Befehl Ulrichs von Ißerſtädt ſtark beſetzt, und die Gefangenen am andern Morgen nach Erfurt gebracht, wo ſie mit lautem Jubel empfangen wurden. *)

Dies war der Anfang zu dem beſchloſſenen Feldzuge gegen die Räuber.

Nach wenig Tagen war das Heer verſammelt, und zog nun muthvoll gegen dieſe Feinde der all⸗ gemeinen Sicherheit aus, den Pfalzgrafen Fried⸗ rich an der Spitze.

Wir wollen es nicht wiederholen, wie jede

*) Spaͤterhin aber ward ſie geſchleift und von Grund aus vernichtet. Die Erfurter aber ſaͤeten Waid auf die Stelle, wo die Burg geſtanden hatte, zum Zeichen, daß die Buͤrger dieſer Stadt dieſe Raubfeſte erobert und zerſtoͤrt hatten.

A. d. V.

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