Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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Waffen rufend, zur Hulfe ihrer Mitbürger. Uebet⸗ all ſah man auf dieſes Zeichen Bewaffnete auf die Sammelplätze eilen, und mit ſchnellen Schritten zogen zwei Fähulein aus, hin nach dem Orte der Gefahr. Ihnen eilten mehrere Ritter mit ihren Reiſigen nach, und gewannen ihnen den Vor⸗ ſprung ab. Gerade noch zur rechten Zeit kam dieſe Hülfe, um einen der edelſten deutſchen Rit⸗ ter zu retten. Berthold und Heinze hatten den ſchon bejahrten Schenken in der Mitte, und fuͤhrten von beiden Seiten die verzweifeltſten Streiche auf denſelben. Er wehrte ſich zwar

wacker gegen die beiden wüthenden Kämpen, doch

wurde ſeine Kraft auf die laͤngere Dauer des Streits nicht ausgehalten haben, und ſchon be⸗ gann ſein Arm zu ermatten, als Friedrich von Salza und Herrmaun von Gold⸗ acker auf den Kampfplatz ſprengten. In we⸗ nig Minuten war nun der Kampf entſchieden⸗ Heinze entfloh verwundet aus dem Gefecht, Berthold, ebenfalls verwundet, ſein Roß aber getödtet, wurde gefangen. Die noch uͤbtigen Knechte entflohen, wenn ſie entfliehen konnten⸗ Jetzt öſſnete ſich das verſchüttet geweſene Burgthor, und die c gefaugenen trugen