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fochten den Löwen gleich. Es that aber auch Noth; denn die Raͤuber kannten ihr Schickſal, wurden ſie uͤberwunden und gefangen. Jetzt ſetz⸗ ten Berthold und Heinze vereint auf Al⸗ bert an, und ſuchten ihn zu uͤberwältigen, als das Faͤhnlein von der Burgzinne verſchwand, und der Trompeten Ton gar luſtig ihre Eroberung vermeldete. Da ſtutzten die beiden Bekämpfer des Schenken, und faſt ſank ihnen der Muth, als das Gefühl der Rache ihn von Neuem an⸗ fachte, und eben ſtuͤrmten ſie von Nenem wüthend auf ihn ein, als das Gefecht plötzlich eine andere Wendung nahm, und ſich zum ginzichen Ver⸗ derben der Raͤuber endigte.
Unter ſo viel tapfern Buͤrgern, welche Löwen gleich mit ihren Feinden kämpften, befand ſich doch Einer, der halb aus Feigheit, halb aus Klugheit ſich gleich Anfangs vom Gefechte abzog, und nach der Stadt zueilte, um von dort noch Ver⸗ ſtaͤrkung herbei zu holen. Es war ſchon Abend, alð dieſer Bote anlangte und die Nachricht brachte, die Burg werde beſtürmt, und die Belagerer wä⸗
ren im ſcharfen Gefechte mit einer heraugedrun⸗ genen Rauberſchaar. Alſobald raſſelten die Trom⸗ meln durch die Straßen, die Buͤrger unter die
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