lebt. Es war jedoch bis jetzt nieht möglich zu entfliehen, denn den Deufeln gleich bewacht Ei⸗ ner den Andern. — Seht jenen hohen Thurm,
„ dort auf der rechten Seite, hart an der Mauer⸗ In ſeinem Grunde befindet ſich ein feſtes Ge⸗
wolbe. Dort ſchmachten einige Kaufteute) die
von Heinrichen und ſeinen Verbündetem äufgefan⸗ gen wurden. Aus dieſem Gewölbe gehreine eben
nicht zu feſte Thür in einen Gang, welcher eine Strecke eingeſtuͤrzt und deshalb ungangbar iſt, ſich aber am Ende in einem dichten Gebuͤſche hin⸗ ter großen vorgewälzten Steinen oͤffnet. Hein⸗ rich halt ſich durch das Einſtürzen des Ganges als geſichert. Laßt Ihr ihn aber wieder her⸗ ſtellen, ſo könnt Ihr durch denſelben die Burg erobern.
Pfalzgraf Friedrich. Dein Luſchtag iſt gut. Ich wiedethole es dir alſo noch einmal: Handelſt du redlich, ſo trittſt du in meine Dienſie, und ich werde treulich fur dich ſorgen; iſt aber Hinterliſt und Tuͤcke in deinem Vorſchlage ver⸗ borgen, dann wehe dir! unter den fürchterlichſten Martern wirſt du dein Leben enden!
Kuecht. Seyd deshalb unbeſorgt! — Da⸗ füͤr, daß Ihr mir Gnade ſchenkt, bin ich zu ewig


