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S En „und von des S ren alle anweſenden Graſen und Hetren vieſes Landes , ſich in der Zeit von neun Tagen mit ih⸗ ren Dienſtmaunen bei Erfurt zu verſammeln, daun aber gegen dieſe Raͤuber auszuziehen. Ein Befehl des Kaiſers vief eine ſtarke Anzahl Berg⸗ leute vom Harz herbei, um bei den Belagerungen der Raubfeſten durch Untergrabung zu dienen.
Die Buͤrger Erfurts, bekannt und geachtet wegen ihrer Tapferkeit, wollten bei dieſem Feld⸗ zuge ebenfalls nicht zurück bleiben, und ſie brachen kuͤhn und durch eigne die Uuter den Rauhnttern war Verthord von Kuhweide, wegen ſeiner Unerſchrockenheit, Liſt und Grauſamkeit, einer der gefürchtetſten. Seine Burg war keinesweges auf einem hohen Felſen oder ſteilen Berge, ſondern nur auf einem mäßigen Hügel, mitten im Steigerwalde bei Erfurt, erbaut. Demohngeachtet aber galt ſie füͤr eine ſehr ſtarke Feſte, ſowohl durch die Höhe und Stärke ihrer Mauern und Thuͤrme, als durch die Menge ihrer Vertheidiger, die um ſo wüthender kaͤmpften, da es ihnen bekannt war,


