Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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graf von Thuͤringen, und den Edlen Rittern und Herren dieſes Landes, daß Ihr dabei nach allen Kräften mitwirken werdet, damit die Raubneſter erobert und zerſtört, die Wegelagerer aber, ſo wie es Räubern gebuͤhrt, durch den Strang vom Leben zum Tode gebracht werden. Dann wird Ordnung und Ruhe wieder kehren, und das Land ruhie 9 ſtille ſeyn. i 1

„Tretet alſo in friedliche dun cinttichtig Be⸗ rathung zuſammen, wozu Eich des Reichs S ler weitere Vortraͤge machen wird.“

Und es geſchah alſo. Des Kaiſers Vor ſhrge wurden auch alle bis auf Einen angenommen und in Wirklichkeit geſetzt. Aber dieſer war auch ſeines Herzens hochſter Wunſch, und betraf nichts Geringeres, als die Erwählung ſeines älteſten Sohnes, des Herzogs Albert von Seſter⸗ reich, zur toͤmiſchen Königswuͤrde. Deshalb verzog ſich auch der Reichstag in die Länge.

IV.

In einer der folgenden Reichsverſammlungen, wo keiner der anweſenden Fuͤrſten und Herren fehlte, ward die Ausrottung der thůringiſchen