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Es trieben gerade in jener Zeit die Ranb⸗ ritter in dem großen Dhuͤringer-, ſo wie in dem, Erfurt nahegelegenen Steigerwalde ihre Raubereien ſchamloſer als je, und es war be⸗ reits eine Ausrottungsfehde dieſer Raͤuber von den uns ſchon bekannten, zur Aufrechthaltung der oͤffentlichen Ruhe und Sicherheit verbundenen Rittern beſchloſſen, als ſich die Geſtalt der Dinge plotzlich änderte. Noch ſchwelgte Diether an jenem ſchoͤnen Sommerabende im Anſchauen des herrlichen Land⸗ ſchaftsgemaldes, als ſich n ſchnell ſeinen Eltern näherte. „Ich habe Euch eine unerwartete vſhef zu verkuͤndigen — rief er ihnen entgegen — den Ritter Konrad heimzuſuchen, war ich auf der Burg zu Udeſtädt; doch ich fand ihn nicht da⸗ heim, denn er war mit dem Ritter Heinrich von Buͤßeleben gen Erfurt geritten. —
im Begriff, mich von Konrads Hausfrau und ihren Töchtern zu beurlauben, als die beiden Rit⸗ ter in Haſt zuruͤck geſprengt kamen.“
Spudet Euch, Ritter Herrmann! — mir onrad ſchon beim Abſteigen vom Hoſe herauf
Es war noch nicht weit uͤber Mittag, und ich eben


