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entgegen — laßt Ener Roß ſatteln; deun Ihr muͤßt ſogleich heim zu Euerm Vater, und ihm eine unerwartete Botſchaft bringen. Was wir
nicht mehr hoffen zu duͤrfen glaubten, geſchieht auf einmal noch. Unſer erlauchter Kaiſer Ru⸗ dotph will zum Heil und Frieden dieſes Landes einen Reichstag zu Erfurt halten, und es ſind ſchon am Morgen dieſes Tages die Erzbiſchofe von Mainz und Drier in dieſe Stadt ein⸗ gezogen. Ihnen folgte am Mittage der Köll⸗ ner nach, und faſt in jeder Stunde treffen geiſt⸗ liche oder weltliche Fürſten und Herren ein. Mor⸗ gen aber will der Kaiſer ſelbſt ſeinen Einzug hal⸗ ten. Darum eilt und meldet's Euerm Vater, aufß daß wir es nicht verſäumen, und es mit eigonen Angen ſehen, wie des Reiches Oberhaupt mit kaiſerlicher Pracht und Herrlichkeit einzieht. Am Otternhain ſey unſer Sammelplatz““
„Und damit trieb mich der alte luſtige Kämpe
zur Thür hinaus, mir die hoͤchſte Eile gebietend,
damit wir noch Zeit hätten, die beſten vmſ
fein blauk putzen zu laſſen.““ „Schon morgen will der Kuſer in Erfurt einziehen?“ fragte Diether ſeinen Sohn mit
Erſtaunen über dieſe unvermuthete Bbtſchaft.


